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Erste Schritte beim Bau eines zweiachsigen Wagens - Der Rahmen

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem dritten Echtdampfhallentreffen ins Sinsheim hat es uns so richtig erwischt und das 5 Zoll Virus ist übergesprungen. Im Juli war es dann soweit. Ein Besuch bei Herrn Knupfer in Leonberg stand an, wo ich ein zweiachsiges Fahrzeuguntergestell und einen Meter Mustergleis erwarb. Mit leerem Geldbeutel aber dafür jeder Menge Metallzeugs wieder daheim ging es an die Sichtung der im Bausatz enthaltenen Teile. Welchen Wagen sollte ich Nachbauen? Am einfachsten erschien mir ein gedeckter Güterwagen der Bauart Hannover, allerdings ohne Bremserhaus.

 

Los geht´s mit den Pufferbohlen. Sie bestehen aus zwei Winkeln 40x40x5, zwei Puffern, Kupplungsführung, Bremsluftkupplungsarmatur, ein paar Kerbnägeln und einem Stück Flachmaterial 30x6. Die Länge der Pufferbohle ist an das entsprechende Fahrzeug anzupassen, in diesem Fall waren es 270mm. Nach ca. 7 Stunden Bohren, Feilen und Gewindeschneiden erhält man richtig ansehnliche Pufferbohlen.

 

Nun folgten die Achslager. Sie sollten federnd ausgeführt sein um Gleisunebenheiten auszugleichen. Hier zu sehen ist die Version aus Einzelteilen mit zwei Winkeln 10x10x2 als Führung und einem Stück Flachmaterial 30x10x32 zur Aufnahme der Federn. Außen werden die entsprechenden Gussteile für die Optik angebaut. Wem das zu aufwändig ist, der sollte sich Achslager aus Aluguss besorgen. Bei denen ist die Führung für das Messing Gleitstück bereits vorhanden und sie können direkt an den Rahmen geschraubt werden.

 

Die Achslager sind fertig und können montiert werden. Ganz wichtig ist die exakte Ausrichtung der einzelnen Führungen im Rahmen. Beide Achsen müssen später absolut parallel zueinander liegen sonst ist erhöhter Verschleiß an den Rädern vorprogrammiert!

 

Im letzten Schritt wird der U-Stahl auf die richtige Länge gesägt und mit den Pufferbohlen verschraubt. Kleiner Tipp: Beide U-Profile zusammen sägen, so werden sie automatisch gleich lang. Nach zwei Tagen intersiver Arbeit ist das Fahrgestell fertig. Als nächstes folgt die Grundierung und anschließende Lackierung.